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Du solltest möglichst ein frisches Suppenhuhn vom Markt
verwenden, das gibt den besten Geschmack. Setzte
das Huhn mit kaltem Wasser in einem großen Topf an. Gib soviel Wasser
hinzu, dass es voll bedeckt. Eventuell ist es günstig, das Huhn vorher zu
halbieren. Es muss alles hinein, auch das Fett, sonst gibt es keinen
Geschmack. Bringe es langsam zum Kochen. Kocht es, gib eine kleine
Zwiebel, 1 EL Salz, ½ TL Zucker und eine handvoll Suppengemüse hinzu.
Das Huhn muss nun bei offenem Topf 3 Stunden langsam simmern. Nicht
sprudelnd kochen – die Oberfläche der Brühe darf nur „lächeln“ - d.h. nur
leicht blaseln.!
Evtl. muss die verkochte Flüssigkeit ab und zu wieder mit etwas kochendem (!) Wasser aufgefüllt werden.
Es sollen möglichst keine Hühnerteile aus der Oberfläche herausschauen.
Nach der Zeit ziehst Du den Topf von der Herdplatte und lässt ihn
½ Stunde ruhen.
Nimm die Hühnerteile heraus und gieße die Brühe durch ein Sieb. Das
Gemüse kannst Du wegschmeißen, es ist weich und ausgelaugt.
Ist das Fleisch abgekühlt, ziehe die Haut ab. Diese kannst Du gleich essen, wenn Du sie magst, oder dem
Gemüse hinterherschicken. In einer Suppe ist das labberige Zeug nicht sehr angenehm. Ich teile sie immer
mit meinen Katzen.
Löse das Fleisch von den Knochen und teile es in mundgerechte Stücke
- Fett verwirfst Du. Das Fleisch kannst Du nun verschieden verwenden, zu
Frikasee, Ragout
fin, Hühnernudeln oder zu einem bunten
Hühnertopf mit Gemüse.
Hühnerbrühe ist
seit ueralten Zeiten eine altbekannte Hausmedizin. Ein treffliches Mittel gegen
gesundheitliche und anderweitige Tiefpunkte.
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